Akupunktmassage

Die Akupunktmassage ist eine sanfte Behandlungsart, wobei am Körper Funktionsstörungen der Organe, der Knochen, Sehnen und Muskulatur aufgespürt werden. Durch eine Massage werden diese Blockaden behandelt und der Körper bekommt einen Anreiz zur Selbstheilung.

 

Grundlage der Akupunktmassage ist die Akupunkturlehre, wobei hier auf Nadeln verzichtet wird.  Störherde für Funktionsstörungen sind oft Gelenksblockaden, Narben, Brände aber auch Entzündungen in den Organen.

 

Damit die Energie im Körper des Pferdes zirkulieren kann, benötigt sie ein Bahnensystem, die Meridiane. Über dieses Meridiansystem werden alle Körper- und Organsysteme mit der Energiemenge versorgt, die für die jeweilige Funktion notwendig ist.  Fließt die Energie gleichmäßig, ist das Pferd leistungsfähig. Wird der Energiefluß z.B. durch eine Narbe oder eine Gelenksblockade gestört, baut sich ein energetischer Stau auf. Dieser Stau zeigt sich im akuten Zustand durch eine Entzündung: Hitze, Schwellung, Schmerz, Funktionseinschränkung.  Bleibt dieser Stau über einen längeren Zeitraum bestehen, dann entsteht ein chronischer Zustand.

 

Wichtig dabei ist es, dieses aufzuspüren und zu behandeln, oft befinden sie sich nicht einmal am schmerzhaften Punkt.

 

Die Schmerzbehandlung ist ein wichtiger Punkt der Akupunktmassage, durch die sanfte Massage wird der Energiefluss wieder wieder in Gang gebracht, die Pferde spüren eine Linderung, mit der entsprechenden Nachbehandlung kann das Gewebe wieder versorgt werden.

 

Auf der Abbildung unten kann man den Verlauf der einzelnen Meridiane, auf denen auch die Akupunkturpunkte erkennbar sind, gut nachvollziehen. Idealerweise sind alle Meridiane sind miteinander verbunden und es gibt keine Störfelder, dann wird der ganze Pferdekörper mit allen seinen Anteilen optimal mit Energie versorgt,

das Pferd ist gesund und leistungsfähig. 

 

Treten Störfelder in den Meridianen, wie z.b. Narben oder  der Schenkelbrand auf, müssen diese behandelt werden. So kann z.B. ein Schenkelbrand als Störfeld im Gallenblasenmeridian sich durch eine verminderte seitliche Biegung des Pferdekörpers, oder auch als eine Wirbelblockierung im Halswirbelbereich zeigen.