Equines Sarkoid - Schutz und Abgrenzung

 

 

 

Im Anfangsstadium werden Sarkoide oft mit Warzen verwechselt, sie ähneln diesen, sind aber nicht gestielt.

Zu Anfang sind es kleine Zubildungen, die dann im Laufe der Zeit immer größer werden und eine raue verhornte Oberfläche bilden.

 

Verursacht wird die Sarkoidose durch das BPM-Virus (Bovine Papillomavirus), einem Virus aus der Rinderzucht. Betroffen sind Pferde aller Rassen, das Virus tritt oft bei Wallachen auf. 

 

Zu Tage tritt es in dem Moment, wenn zusätzlich eine Schwächung des Immunsystems vorliegt.

 

Viele Pferde tragen das Virus in sich, ohne dass er sich zeigt.  Sarkoide bilden keine Metastasen, nach der chirurgischen Entfernung bilden sie sich oft wieder,  oft an Stellen des Körpers, die besonders empfindlich sind oder an denen kleine Verletzungen vorlagen.

 

Der Körper sucht sich zu diesem Zeitpunkt die schwächste Stelle aus, und ein Sarkoid zeigt sich. 

 

Bei der Behandlung muss also der Virus bekämpft

und gleichzeitig das Immunsystem gestärkt werden.

 

Das Immunsystem kann über eine Umstimmungstherapie mit homöopathischen Mittel gestärkt werden,

der Virus mit einem aus dem Sarkoid hergestellten Impfstoff behandelt werden.

 

Auch äußerlich gibt es mittlerweile sehr gute Mittel, die helfen die Sarkoide einzudämmen, so dass die Haut sich erholen kann. 

 

Hierbei sind sehr sensible Pferde eher betroffen.

 

Ganzheitlich betrachtet ist es wichtig, die Ursache für die Immunschwäche zu finden

und zu therapieren

und  dieses sind oft alte psychische Verletzungen.

 

Stresssymptome jeglicher Art verstärken die Bildung der Sarkoide.