Narkolepsie - wenn Pferde den Halt verlieren

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Melanie E, CH-Oberriet

(Behandlung einer Narkolepsie-Stute)

Gemeinsam in einem Pferdecoaching zeigt Ute Meyer mir eine Methode, wie ich mit meiner Stute zusammenarbeiten konnte ... ...als ich am nächsten Tag in den Stall kam, konnte ich es kaum glauben, wie dreckig sie war von der Nacht (d.h. die Stute hatte gelegen) Ich dachte, es wäre ein Zufall, aber auch nach einer Woche, sieht sie jeden Morgen nun so aus: voller Sägemehl. Gleichzeitig veränderte sich ihr Augenausdruck, sie sieht um einiges wacher, lebensaktiver und vor allem zufriedener aus, und ist anhänglicher geworden. 

... einfach einzigartig, Ute Meyer hat uns genau dort abgeholt - in dieser traumatisierten Spirale - wo wir selber nicht mehr rauskamen ...

Herzlichen Dank

 

In letzter Zeit sind mir in meinen Behandlungen viele Pferde mit Narkolepsie-Symptomen begegnet.

Narkolepsie ist eine Störung im Schlafverhalten, die Tiere finden keine Ruhe, legen sich nicht hin, was wiederum dazu führt, das Erschöpfungszustände auftreten. Am Tage wirken diese Pferde benommen und schläfrig.

Zusätzlich tritt die Kataplexie auf, der vollkommene Verlust des Muskeltonus, die Pferde dösen mit hängendem Kopf, knicken mit den Vordergliedmaßen ein, können sogar in die Seitenlage fallen. Dann erst werden die Pferde wieder wach und stellen sich wieder auf, statt sich abzulegen, durchlaufen die Tiere diesen Prozess immer wieder.  Oft treten Verletzungen im Kopfbereich, den Fesselköpfen und den Vorderfußwurzelgelenken auf. 

Pferde zeigen im Stehen und im Liegen Leicht- und Tiefschlafphasen. REM-Schlafphasen, die zur totalen Muskelentspannung führen, sind nur beim liegenden Pferd erkennbar.  

Natürlich muss ausgeschlossen sein, dass Schmerzen beim Ablegen oder Aufstehen der Tiere der Grund für die Narkolepsie ist.  Weitere wichtige Aspekte hierbei ist die geeignete Einstreu, aber auch das Sicherheitsbedürfnis des Pferdes, ein Pferd wird sich nur an einem Ort, an dem es sich sicher und ungestört fühlt, ablegen. 

Sensible Pferde leiden eher unter diesem Symptom.  Sensibilität ist wertvoll, kann aber auch zu vermehrtem Stress führen. Diese Pferde sehen alles, fühlen alles und können oft diese Gefühlte und Gesehene nur schwer verarbeiten.

Die erste Ursache für die Narkolepsie scheint ein Trauma zu sein, dieses Erlebnis ist noch nicht verarbeitet, das ist der 1. Ansatzpunkt. Hier ist eine behutsame Therapie notwendig um diese wichtige Gefühlsbarriere aufzulösen.

Jedes weitere auch noch so kleine Stresssymptom ist eine große Herausforderung, oft entsteht es durch Stallwechsel, den Verlust eines Pferdekumpels, neue Besitzer, aber auch körperlicher Stress durch chemische Einwirkungen wie Medikamente, Impfungen oder Wurmkuren sind ein Problem.  Ganz wichtig dabei ist die homöopathische Begleitung und Ausleitung der chemischen Schadstoffe !!!!

Pferde, die eine massive Veränderung in ihrem Leben erfahren haben, vom Turnierpferd in den Offenstall, durch viele Hände gereicht an einen neuen Ort mit einem neuen Besitzer, an dem sie sich noch nicht richtig eingelebt haben, Pferde die rangniedrig, oft Stress in der Herde haben und kein Vertrauen finden, dass alles sind Ansatzpunkte zur Behandlung der Narkolepsie. Ganz wichtig ist es, diese Pferde bei der Veränderung zu begleiten, nur so kann wieder eine Vertrauensbasis und somit auch das notwendige Selbstbewußtsein aufgebaut werden. Erst dann können sich die Pferde einlassen und entspannt den Alltag geniessen, sie sind wieder leistungsbereit und finden das Vertrauen, sich zum Schlafen wieder abzulegen.

Dauerstress führt zur Depression, ein wichtiger Aspekt bei der Narkolepsie.

 

Ich schaue mir zur Behandlung genau die Gemütslage der Pferde an, in welchem emotionalen Zustand befinden sich die Pferde, was hat dieses ausgelöst? Über die Informationen, die ich über den Pferdebesitzer erhalte oder auch erspüre, kann ich dann gezielt einen Heilungsreiz setzen und die Pferde finden in Ihre Mitte zurück, sind ausglichener, belastbarer.